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Studienrichtung Maschineningenieurwissenschaften

Klassische Gebiete der Maschineningenieurwissenschaften sind Maschinen- und Anlagenbau, Automobiltechnik, Luft- und Raumfahrt, Energie-, Medizin- und Kommunikations-technik, Mikro- und Nanotechnik und Robotik.

Fachgebiet

Maschineningenieurwissenschaften
Maschineningenieurwissenschaften, © HSR & Rolls-Royce plc

Die Maschineningenieurwissenschaften basieren auf den Fächern Mathematik, Physik, Informatik und Chemie sowie auf ingenieurspezifischen Grundlagen und Verfahren. Die Grenzen des Fachs sind durchlässig für Nachbardisziplinen wie Elektronik, Elektrotechnik, Mikrotechnik, Biomedizin, Materialwissenschaft, und Umweltwissenschaften.
ETHZ und EPFL befassen sich auf hohem theoretischen Niveau hauptsächlich mit Grundlagenforschung; Fachhochschulen vermitteln die Lehrinhalte eher anwendungsorientiert.
Die zahlreichen Vertiefungsmöglichkeiten widerspiegeln die inhaltliche Vielfalt des Fachs.

Maschineningenieurwissenschaften

Maschineningenieurwissenschaften, © HSR & Rolls-Royce plc

Studium

Studieninhalte

An der ETHZ und der EPFL liegt der Schwerpunkt auf den Grundlagenfächern Mathematik, Physik, Chemie und Informatik sowie auf Theorie und Praxis ingenieurspezifischer Verfahren und Methoden. Projektarbeiten, Praktika und Vertiefungen vervollständigen die Ausbildung in Spezialgebieten, z. B. in Verfahrenstechnik, Robotik, Mikro- und Nanosystemen oder Biomedizinischer Technik.
Die Fachhochschulen vermitteln gleichermassen grundlegende theoretische Fächer; sie unterscheiden sich voneinander vor allem im Angebot der Vertiefungsrichtungen (Mechatronik, Medizintechnik, Leichtbautechnik usw.).

J. M. studiert im sechsten Semester Maschinenbau an der ETH Zürich

«Die Bachelorarbeit eignet sich meiner Meinung nach gut dafür, im Ausland geschrieben zu werden.»

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Anforderungen

Grundvoraussetzungen sind analytisches und strukturiertes Denken, Kreativität, Forschergeist und Innovationsfreude. Ebenso wichtig ist Verantwortungsbewusstsein und Weitblick, reflektiertes und ethisches Handeln und die Bereitschaft, sich in einem fortwährenden Lernprozess mit neuen Technologien, Werkstoffen und Verfahren zu befassen. Im Beruf ist Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick gefragt, gute Sprachkenntnisse, Teamfähigkeit und die soziale Kompetenz, sich in einem zunehmend globalisierten Umfeld zu bewegen.

Forschungsschwerpunkte

ETHZ und EPFL betreiben vorwiegend Grundlagenforschung auf hohem wissenschaftlichen Niveau. Sie sind unabhängig gegenüber ihren Auftraggebern. Dienstleistungen für Dritte müssen an Lehre und Forschung gebunden sein.
Die Fachhochschulen stellen im Studium früh die Prinzipien der Anwendbarkeit ins Zentrum und setzen die Lerninhalte in Projektarbeiten um. Sie haben den Auftrag, angewandte Forschung zu betreiben und arbeiten eng mit der Privatwirtschaft, den öffentlichen Institutionen und anderen Auftraggebern zusammen.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Fachhochschulen

Berner Fachhochschule

Technik und Informatik, Biel und Burgdorf

Fachhochschule Ostschweiz FHO

Hochschule für Technik Rapperswil
  • Maschinentechnik / Innovation, Bachelor
    mit den Vertiefungen
    - Automation & Robotik
    - Betriebsführung & Instandhaltung
    - Kunststofftechnik
    - Maschinenbau-Informatik
    - Produktentwicklung
    - Simulationstechnik
Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs (Buchs, Chur, St. Gallen)
  • Systemtechnik, Bachelor
    mit Vertiefungen
    - Mechanik und Produktion
    - Ingenieurinformatik
    - Elektronik und Regelungstechnik
    - Informations- und Kommunikationssysteme (nur in Chur)
    - Technologie und Prozesse (nur in Buchs)
    - Innovationsmanagement und Produktentwicklung (nur in Buchs)

Fachhochschule Westschweiz HES-SO

Hochschule für Technik und Architektur, Freiburg
Haute école du paysage, d'ingénierie et d'architecture de Genève (Genève, Lullier)
Haute école Neuchâtel – Berne – Jura (St. Imier, Le Locle, Delémont)
Valais (Sion)
Haute école d'ingénierie et de gestion du canton de Vaud, Yverdon

Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana SUPSI

Hochschule Luzern HSLU

Technik und Architektur, Horw

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

Hochschule für Technik, Brugg-Windisch, Muttenz und Olten

Zürcher Fachhochschule ZFH

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur

Gemeinschaftsangebot der Schweizer Fachhochschulen

Universitäre Hochschulen

EPF Lausanne

ETH Zürich

Diese Masterstudiengänge sind mit einem Bachelor of Science in Maschineningenieurwissenschaften prinzipiell zugänglich (Spezial-Master nur mit Zulassungsverfahren).

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Maschineningenieurinnen und -ingenieure arbeiten in volkswirtschaftlich bedeutenden Forschungs- und Berufsfeldern: Konstruktion, Produktion und Montage von Maschinen, Systemen und Anlagen; Medizintechnik; Produktion hochtechnologischer Instrumente; Energietechnik und Mobilität (Verkehr, Transport, Logistik); Konstruktion von Robotern und Fahrzeugen; Risikobeurteilung, Planung und Beratung, Umweltschutz.
Arbeitsplätze bieten Hochschulen (Grundlagenforschung, Lehre), private und staatliche Forschungsinstitute, Verwaltung, Ingenieurbüros sowie Industriebetriebe jeder Art und Grösse.

Arbeitsfelder überschneiden sich

Um manche Stellen können sich ebenso gut Absolventinnen und Absolventen anderer Studienrichtungen mit passendem Anforderungsprofil bewerben, vor allem aus Fach- und Spezialgebieten der Umweltwissenschaften, der Materialwissenschaft, der Mikrotechnik, der Informatik, der Elektronik oder der Elektrotechnik.
In Studium und Beruf sind Frauen eine Minderheit; die Studierendenzahlen steigen jedoch bei beiden Geschlechtern.

Wichtig: Studienangebote vergleichen

Wie in anderen Fächern unterscheiden sich auch in den Maschineningenieurwissenschaften die Profile der zahlreichen Studiengänge an der ETHZ, der EPFL und an den Fachhochschulen. Das betrifft weniger die theoretischen Grundlagenfächer als das Angebot an Spezialgebieten und Vertiefungsrichtungen.
Empfehlung: Lehrinhalte, Vertiefungs- und Anschlussmöglichkeiten (Masterstudium) vor der Wahl des Studienorts sorgfältig vergleichen.
Seit Herbst 2008 verfügen die Fachhochschulen über einen gemeinsam entwickelten Masterstudiengang (MSc in Engineering).

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Ohne Weiterbildung – häufig geschieht das auch "on the job" – geht gar nichts, denn Maschineningenieurinnen und -ingenieure müssen sich mit neuen Technologien, Werkstoffen, Verfahren und Produktionsmethoden vertraut machen. Sie halten sich mit Kursen, Fachtagungen, Vorlesungen und weiterbildenden Lehrgängen auf dem Laufenden.
Etwa 30 Prozent der Studierenden an ETHZ / EPFL beginnen nach dem Masterabschluss ein Doktoratsstudium. Eine Forschungslaufbahn an der Hochschule ist ohne Promotion nicht denkbar. Für Tätigkeiten in der Industrie oder im Dienstleistungssektor ist das Doktorat ein Plus, aber oft werden spezifische Berufserfahrungen oder Kenntnisse (z.B. in Betriebswirtschaft oder Recht) stärker gewichtet.
Fachhochschul-Bachelors haben seit Herbst 2008 die Möglichkeit, an den Fachhochschulen einen MSc in Engineering (MSE) zu erwerben. Die weiterbildenden Lehrgänge an der ETH Zürich und an der EPF Lausanne stehen ihnen offen. Die Fachhochschulen haben zudem eigene Weiterbildungsangebote.
Mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise: