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Studienrichtung Mikrotechnik, Nanotechnologie

Die Mikrotechnik beschäftigt sich mit Verfahren und Methoden, die es erlauben, Geräte, Systeme und Bestandteile im Mikrometerbereich (1 µm = 10^-6 m) oder gar im Nanometerbereich (1 nm = 10^-9 m) zu entwerfen und herzustellen.

Fachgebiet

Mikrotechnik, Nanotechnologie
Mikrotechnik, Nanotechnologie

Die Mikrotechnik entwickelt Bauelemente und -systeme für die verschiedensten Bereiche, so z.B. für die Mess- und Regeltechnik, für die Bioanalytik, die Medizin, die Computer-, Automobil- oder Kommunikationstechnik.
Die Mikrotechnik hat aber nicht nur die Miniaturisierung von Instrumenten und Bauteilen zum Ziel, sondern beschäftigt sich vor allem auch mit der gesamten Prozessentwicklung von der Konzipierung über die Fertigung bis hin zur Anwendung eines Produkts.
Wichtige Teilbereiche der Mikrotechnik sind: Mikro- und Nanosystemtechnik, Robotik, Optik/Photonik, Produktions- und Automatisierungstechnik, Biomedizinische Technik, etc.

Mikrotechnik, Nanotechnologie

Mikrotechnik, Nanotechnologie

Studium

Studieninhalte

Mikrotechnik spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung und Herstellung einer Vielzahl von Produkten. Sie bedingt Kenntnisse in verschiedenen naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen wie z.B. in Mathematik, Informatik, Physik und Chemie. Auch auf dem Stundenplan stehen Fächer wie Elektrotechnik, Materialwissenschaft, Mechanik und Konstruktion. Je nach Hochschule bestehen im weiteren Verlauf des Studiums unterschiedliche Vertiefungsmöglichkeiten wie beispielsweise in Medizintechnik, Robotik, Mikro- und Nanosysteme etc.

F.M. ist im 4. Semester des Masters in Mikrotechnik mit Vertiefung in Robotik und Autonome Systeme an der EPFL in Lausanne.

«Zum Glück gab es neben den naturwissenschaftlichen Grundlagen von Anfang an auch einige spannende Projekte.»

Mehr dazu

Anforderungen

Mikrotechnik-Ingenieure und -Ingenieurinnen benötigen eine genaue, sorgfältige und systematische Arbeits- und Denkweise, Konzentrationsvermögen und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Teamfähigkeit und Kommunikationsgeschick sind ebenfalls unabdingbare persönliche Voraussetzungen für diesen Beruf.
Gleichzeitig ist Freude an Interdisziplinarität gefragt, denn neben grundlegendem Wissen in Physik, Chemie, Mathematik und Informatik benötigen Mikrotechnik-Ingenieure Know-how aus nahezu dem gesamten Spektrum ingenieurtechnischer Disziplinen.
Gute Fremdsprachenkenntnisse, v.a. in Englisch, sind unerlässlich, um in Studium und Beruf erfolgreich arbeiten zu können.

Forschungsschwerpunkte

Die Froschung in der Mikrotechnik befasst sich mit einem sehr breiten Themenspektrum.
Unter anderem werden neue Produkte für Industrie und Spitäler entwickelt.
Beispielsweise wird an intelligenten Instrumenten für die Medizin geforscht, Mikroroboter entwickelt oder auch an neuen Verfahren und Techniken für energie- und materialsparende Fertigung getüftelt.

ETH und FH

Mikrotechnik kann an der ETH Lausanne als Bachelor- und Masterstudiengang belegt werden. An den Fachhochschulen werden ebenfalls Studiengängen in Mikrotechnik angeboten. Die ETH Zürich bietet einen Spezialmaster in Mikro- und Nanotechnologie an.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Fachhochschulen

Berner Fachhochschule BHF

Departement Technik und Informatik TI

Haute école spécialisée de Suisse occidentale HES-SO

Haute école Arc > Ingénierie HE-Arc
  • Microtechniques, Bachelor
    Vertiefungsmöglichkeiten:
    - Ingénierie horlogère
    - Génie industriel
    - Microtechnologies et électronique
  • HES-SO Genève > Haute école du paysage, d'ingénierie et d'architecture HEPIA
  • Microtechniques, Bachelor
    Vertiefungsmöglichkeiten:
    - Matériaux et horlogerie
    - Conception électronique
    - Physique appliquée
  • Haute école d'ingénierie et de gestion du canton de Vaud HEIG-VD
  • Microtechniques, Bachelor
    Vertiefungsmöglichkeiten:
    - Mécatronique

Gemeinschaftsangebot der Schweizer Fachhochschulen

Universitäre Hochschulen

École Polytechnique Fédérale de Lausanne EPFL

Eidgenössische Technische Hochschule Zürich ETHZ

Bei den Spezialmastern der Universitäten und bei den Masterstudiengängen der Fachhochschulen ist die Platzzahl häufig begrenzt.
Diese sind teilweise auch aus anderen Studienrichtungen wie zum Beispiel Maschinenbau oder Elektrotechnik zugänglich.

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Mikrotechnik-Ingenieure und -Ingenieurinnen sind Generalisten und gleichzeitig Spezialisten für kleine Dimensionen. Sie verfügen über Wissen aus verschiedenen Technologiebereichen und leiten oft interdisziplinäre Projektteams. Sie arbeiten z.B. in Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen und entwickeln neue Produkte, optimieren diese für die Serienproduktion und entwerfen Produktionsanlagen.
In Ingenieur- und Beratungsbüros bearbeiten Mikrotechnik-Ingenieure von Industriefirmen ausgelagerte Aufträge und beraten diese in Fragen der Rationalisierung von Prozessen und der Optimierung und Entwicklung von Produkten.
Mikrotechnik-Ingenieure arbeiten aber auch in der öffentlichen Verwaltung, im Marketing, in Lehre und Forschung, Journalismus, etc.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Für Ingenieurinnen und Ingenieure ist ständige Weiterbildung ein Muss, denn die Halbwertszeit des Wissens in den Ingenieurwissenschaften ist aufgrund des hohen Spezialisierungsgrades und der intensiven Forschungstätigkeit sehr kurz.
Wer eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen will, schreibt meist eine Dissertation. Je nach Arbeitsbereich werden zudem Nachdiplomstudien oder Kurse zu verschiedenen Themen absolviert.
Die Palette reicht von Weiterbildungen im Bereich der Mikrotechnik über Nachdiplomstudien in Betriebs- und Produktionswissenschaften bzw. Wirtschaftsingenieurwesen bis hin zu Weiterbildungen in Wirtschaft und Management.
Mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise: