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Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

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Studienorganisation

An Hochschulen garantiert ein Kreditpunktesystem die Vergleichbarkeit von Leistungen und die Mobilität. Die Lehre umfasst verschiedene Unterrichtsformen. Studienleistungen werden mittels Leistungskontrollen überprüft.

European Credit Transfer System - ECTS

ECTS ist das Europäische Kredit-Transfer-System zur Anrechnung von Studienleistungen. Sämtliche Studieneinheiten (Vorlesungen, Übungen, Studienarbeiten, Semesterprüfungen etc.) werden mit Kreditpunkten verrechnet. Die Leistungen werden an den meisten Hochschulen nicht in grossen Zwischen- und Schlussprüfungen, sondern studienbegleitend im Laufe und am Ende eines Semesters gemessen. Studierende, welche eine entsprechende Einheit absolviert haben, können sich diese Punkte anrechnen lassen:

  • 1 Kreditpunkt entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 25 – 30 Stunden.
  • 60 Kreditpunkte werden für ein Studienjahr vergeben (1800 Arbeitsstunden)
  • 180 Kreditpunkte sind für den Erwerb des Bachelordiploms nötig.
  • 90 – 120 Kreditpunkte sind für den Erwerb des Masterdiploms nötig.
    Ausnahmen: Master der (Human-)Medizin, Master in Chiropraktik: 180 ECTS.

Lehre

An den Hochschulen unterrichten Personen mit unterschiedlichen Qualifikationen und Anstellungsformen:

  • Die Unterrichtenden an einer Hochschule werden Dozent bzw. Dozentin genannt.
  • Die Professoren und Professorinnen sind die Hauptverantwortlichen eines Faches bzw. einer Studienrichtung. Bei ihnen werden Arbeiten geschrieben und Prüfungen absolviert.
  • Die Assistenten und Assistentinnen unterstützen Dozierende bei administrativen Aufgaben, in der Forschung und übernehmen einführende Lehrveranstaltungen. Sie sind in der Regel Neuabsolventen / -absolventinnen und immer befristet angestellt.
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen halten Lehrveranstaltungen auf allen Stufen und sind auch in der Forschung tätig. Zum Teil sind sie zuständig für die Studienberatung.
  • Lehrbeauftragte verfügen über temporäre Anstellungen und werden für spezifische Veranstaltungen verpflichtet.

Unterrichts- und Lernformen

Gelehrt und gelernt wird in Vorlesungen, Übungen, Exkursionen, Seminaren usw. Während in Vorlesungen die Dozierenden theoretisches Wissen in Vortragsform vermitteln, bestehen die Seminare, Übungen usw. aus Diskussionen und aktiver Mitarbeit der Studierenden (schriftliche und mündliche Arbeiten). Je nach Fachgebiet stehen Fallstudien, Projektarbeiten, Labortätigkeiten usw. im Mittelpunkt.
Weitere Informationen: Studiengestaltung

Prüfungen

Leistungskontrollen und Prüfungen werden von den einzelnen Hochschulen geregelt. Grundsätzlich werden alle Veranstaltungen mit einer Leistungskontrolle abgeschlossen.
Prüfungen können in der Regel einmal wiederholt werden. Bei Nichtbestehen der wiederholten Prüfung wird der/die Studierende von diesem Fach ausgeschlossen. Studierende, die an einer schweizerischen Hochschule infolge Nichtbestehens von Prüfungen endgültig vom Weiterstudium in ihrem gewählten Hauptfach oder ihrer gewählten Hauptstudienrichtung ausgeschlossen worden sind, werden an einer anderen Hochschule nicht mehr zum Studium in diesem Hauptfach oder dieser Hauptstudienrichtung zugelassen. Im Zweifelsfall entscheidet die Hochschule, an die gewechselt werden will.

Studienwechsel, Mobilität in der Schweiz

Studienwechsel kann den Wechsel von einer zur anderen Hochschule des gleichen Typs und/oder den Wechsel von einem Fach zum anderen bedeuten. Dank einheitlicher Studienstruktur (Bachelor/Master) ist der Hochschulwechsel grundsätzlich möglich. Dies gilt auch für den Fachwechsel. Ob bereits erbrachte Studienleistungen angerechnet werden, hängt davon ab, wie verwandt die beiden Studienrichtungen miteinander sind.

Wechsel des Hochschultyps

Besondere Bestimmungen gelten für den Wechsel des Hochschultyps nach einem Bachelorabschluss: Innerhalb einer vergleichbaren oder entsprechenden Studienrichtung gibt die Konkordanzliste [PDF, 30 KB] der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen swissuniversities Auskunft, welche Übertritte mit Auflagen bis maximal 60 ECTS möglich sind.

Mobilität in der Schweiz

Wer ein oder zwei Semester an einer anderen Hochschule der Schweiz studieren möchte, bleibt während dieser Zeit (im sog. Mobilitätssemester) an der Heimatuniversität immatrikuliert, wo auch weiterhin die Studiengebühren zu zahlen sind.

Zurzeit existieren für mehr als 20 Fachbereiche disziplinbezogene Mobilitätsvereinbarungen zwischen den schweizerischen universitären Hochschulen. Sie garantieren, dass die Fachsemester wie auch die an der Gasthochschule erbrachten Studienleistungen anerkannt werden.

Informationen zur Mobilität ins Ausland: Studieren an einer ausländischen Hochschule.



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