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Studienrichtung Elektrotechnik, Informationstechnologie

Elektrotechnik und Elektroingenieurswissenschaften befassen sich mit den technischen Anwendungen der Elektrizität. Energieerzeugung und -Nutzung die Informationsübertragung sind die beiden zentralen Techniken dieses Fachbereichs.

Fachgebiet

Elektrotechnik, Informationstechnologie
Elektrotechnik, Informationstechnologie, © Torsten Kammer

Unsere digitalisierte Welt ist durchdrungen von Elektrotechnik und Informationstechnologie. Ohne elektrischen Strom läuft in unserem Alltag fast nichts mehr. Zudem sind immer mehr Lebensbereiche geprägt von intelligenten Geräten und der Kommunikation zwischen Menschen, Maschinen und Produkten.
Grundlage der Elektrotechnik und Informationstechnologie sind die Elektronen – bewegliche Elementarteilchen, die Energie tragen. Damit sind sie geeignet, elektrische Energie, aber auch Informationen in elektronischer Form zu speichern und zu transportieren.
Elektrotechnik beschäftigt sich mit der Umwandlung primärer Energieformen wie z.B. Sonne, Wasser oder Erdöl in elektrische Energie, ihrer Weiterleitung und auch Verteilung. Weiter geht es um die  Umwandlung der elektrischen Energie in mechanische und thermische Energie.
In der Informationstechnologie wiederum steht die Übertragung, Vermittlung und Verarbeitung von Nachrichten und Informationen im Vordergrund.

Elektrotechnik, Informationstechnologie

Elektrotechnik, Informationstechnologie, © Torsten Kammer

Studium

Studieninhalte

Zentral im Studium sind die theoretischen und methodischen Grundlagen der Elektrotechnik, zum Beispiel Netzwerke, Schaltungen und Digitaltechnik. Dazu kommen solide Kenntnisse in Mathematik, Physik und Informatik, die man sich vor allem zu Beginn des Studiums aneignet. Je nach Vertiefungsrichtung unterscheiden sich die Fächer dann im Verlaufe des Bachelorstudiums bzw. im Masterstudium.
Während die Fachhochschulen eher praxisorientiert sind, werden an den ETHs Theorie und Grundlagenforschung stärker gewichtet. Aber auch bilden Praktika einen zentralen Bestandteil der Ausbildung.

Studentin der Elektrotechnik und Informationstechnologie im Master an der ETH Zürich

«Nach der Lehre wollte ich noch mehr wissen und habe mich aufgrund meines Interesses für Elektronik und Robotik für den Elektrotechniker entschieden.»

Mehr dazu

Anforderungen

Wer sich für einen Studiengang in Elektrotechnik und Informationstechnologie entscheidet, sollte die Fähigkeit zu abstraktem Denken, Freude an Mathematik und Physik sowie am experimentellen und technischkreativen Arbeiten haben. Da oft in Teams gearbeitet wird, ist zudem Sozialkompetenz eine wichtige Anforderung für den Ingenieurberuf. Gute Englischkenntnisse sind - insbesondere für die Masterstudiengänge der ETHs - unabdingbar.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschung am Departement Informationstechnologie und Elektrotechnik (ETHZ) reicht von hochintegrierten Elektronik-Chips zu Computernetzwerken, von der Informationstheorie zum drahtlosen Internet-Zugang und von der Regelungstechnik zur Leistungselektronik. Dazu kommen Verbindungen zur Biologie, insbesondere bildgebende Verfahren.

Spezielles: ETH und FH

Elektrotechnik und Informationstechnologie kann an den Eidgenössischen Technischen Hochschulen und an Fachhochschulen studiert werden.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Fachhochschulen

Berner Fachhochschule BFH

Departement Technik und Informatik TI

Fachhochschule Ostschweiz FHO

Hochschule für Technik Rapperswil HSR

Haute école spécialisée de Suisse occidentale HES-SO

HES-SO Fribourg > Haute école d'ingénierie et d'architecture HEIA-FR

Hochschule Luzern HSLU

Departement Technik & Architektur

Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana SUPSI

Dipartimento tecnologie innovative DTI

Zürcher Fachhochschule ZFH

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW

Gemeinschaftsangebot der Schweizer Fachhochschulen

Universitäre Hochschulen

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Ingenieurinnen und Ingenieure der Elektrotechnik und Informationstechnologie arbeiten hauptsächlich in der Elektro- und Telekommunikationsindustrie, aber auch bei öffentlichen Betrieben, wie Post oder SBB.
Privatunternehmen und Industrien brauchen sie als Beraterinnen, als Marketingfachleute, als Produkt Manager oder als Spezialistinnen in der Produktion oder im Verkauf. In Versicherungen sind sie als Schadenexperten und Analystinnen tätig. Sie können sich auch in der Forschung und Entwicklung an einer Hochschule oder in einem Unternehmen engagieren oder an einer Hochschule unterrichten.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Das Studium in Informationstechnologie und Elektrotechnik vermittelt nicht nur eine technisch-wissenschaftliche Ausbildung, sondern auch die Fähigkeit, das Gelernte in Praxis umzusetzen. Absolventinnen und Absolventen streben deshalb direkt nach dem Erstabschluss weniger häufig eine Weiterbildung an, als der Durchschnitt der Studierenden. Am häufigsten wird ein Doktorat gewählt. Es ist der Beginn einer Laufbahn in der Forschung oder bereitet auf eine Karriere in der Industrie vor.
Im Weiteren bieten die Hochschulen spezialisierte Weiterbildungs-Masterstudiengänge mit interdisziplinärem, anwendungs- oder forschungsorientiertem Charakter an. Einige Beispiele:

Die Aufzählung kann fast beliebig fortgesetzt werden mit Beispielen im engeren Fachgebiet, in Informatik, Management usw.