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Studienrichtung Tanz und Theater

Theater und Tanz sind künstlerische Ausdrucksformen, die an Fachhochschulen studiert werden können. Eine Ausbildung in diesem Bereich führt zu Berufen wie Schauspielerin, Dramaturg, Theaterpädagogin oder Bühnentänzerin.

Fachgebiet

Tanz und Theater
Tanz und Theater

Das Theater nimmt seit den Anfängen der Zivilisation eine zentrale Bedeutung im gesellschaftlichen Leben von Gemeinschaften ein. Zur Hochblüte gelangte diese Kunstform im alten Griechenland. Der Zweck des antiken Theaters – man unterschied zwischen Tragödie, Satyrspiel und Komödie – war es, die Zuschauer mit den grossen Leidenschaften des Menschen und seinen inneren Konflikten zu konfrontieren, um exemplarisch aufzuzeigen, was moralisch richtig oder falsch war. Die Theateraufführungen hatten sowohl religiöse als auch kulturelle und gesellschaftliche bzw. politische Bedeutung. Das Theater war ein Ort der Reflexion – und dies ist auch heute noch so.
Der Bühnentanz wird – neben dem Sprechtheater und dem Musiktheater – zu den klassischen Formen des Theaters gezählt. Dazu gehören Tanzeinlagen in Oper und Musical, aber auch eigenständige abendfüllende Choreografien. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war der Bühnentanz identisch mit klassischem Ballett. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden Bewegungen, die die starren Konventionen des klassischen Balletts sprengten.

Tanz und Theater

Tanz und Theater

Studium

Studieninhalte

Während es sich bei Theaterwissenschaft und Tanzwissenschaft um ein geisteswissenschaftliches universitäres Studienfach handelt, werden an den Fachhochschulen die künstlerischen Ausbildungen angeboten: Schauspiel (inkl. Bewegungstheater), Regie, Dramaturgie, Szenografie (Bühnenbild), Kostümbild, Maskenbild, Theaterpädagogik, Tanz.
Diese Ausbildungen sind auf die Praxis ausgerichtet, und auch die theoretischen Fächer beziehen sich immer auf den Gegenstand des Studiums. Die Studieninhalte unterscheiden sich je nach Studienrichtung. Allen gemeinsam sind die Projektarbeit und Praktika, welche im Zentrum stehen.
Im Schauspielunterricht z. B. wird das Handwerk vermittelt, seinen Körper als Instrument einzusetzen. In der Theaterpädagogik sind didaktische und psychologische Aspekte besonders wichtig; in der Dramaturgie werden Strukturen, Dramaturgie des Textes, Figurenzeichnung, Form und Sprache diskutiert und analysiert, und im Studiengang Tanz wird das technische Können auf ein hohes künstlerisches Niveau hin weiterentwickelt.

N. H. (27) studiert Expanded Theatre mit Schwerpunkt Schauspiel im Master an der Hochschule der Künste Bern.

«Beim Eintauchen in eine Rolle entdecke ich neue Seiten an mir.»

Mehr dazu

Anforderungen

Begabung und Leidenschaft sind die Grundlagen, um an einer Kunsthochschule und später in der Berufswelt zu bestehen. Ausserdem braucht es Ausdauer und die Bereitschaft, hart an sich zu arbeiten.

Spezielles

Wie bei allen künstlerischen Ausbildungen führen auch die Studien im Bereich Tanz und Theater ein anspruchsvolles, mehrteiliges Aufnahmeverfahren durch. Einzelne Schulen bieten einen Vorkurs an.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Berner Fachhochschule BFH

Hochschule der Künste Bern HKB

Haute école spécialisée de Suisse occidentale HES-SO

Haute école des arts de la scène - La Manufacture

Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana SUPSI

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Nicht nur die Ausbildungswege, auch die beruflichen Laufbahnen von Schauspielern, Tänzerinnen und Filmemachern sind sehr individuell. Es gibt keine vorgezeichneten Muster und Bahnen, die nach der Ausbildung an der Kunsthochschule eingeschlagen werden können. Künstlerinnen und Künstler müssen bzw. wollen ihre eigenen Wege finden. Am Wichtigsten dabei sind die eigene Initiative und ein Netzwerk von Kontakten, die bereits während des Studiums in Projekten und Praktika geknüpft werden.
Festanstellungen gibt es bei den meisten der künstlerischen Berufe höchst selten. Die Stellen sind befristet und an die jeweiligen Produktionen gebunden, sei es bei Theaterhäusern oder in der freien Szene. Um den Lebensunterhalt bestreiten zu können, sind nicht selten – v.a. zu Beginn des Berufslebens – noch Jobs ausserhalb des Theaters notwendig.

Laufbahn und Stellensuche

  • Beschäftigung
    Tipps und Hinweise zum Stellenmarkt, zur Stellensuche, zum Bewerbungsverfahren und zu Lohnfragen

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Den Absolventen und Absolventinnen von Kunsthochschulen stehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten an Universitäten und Fachhochschulen offen. Darüber hinaus gibt es individuelle Wege, sich beruflich weiterzuentwickeln (Stage, Workshops, Assistenzen usw.).
Mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise: