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Studienrichtung Evangelisch-reformierte Theologie

Theologie ist eine Reflexionswissenschaft, die überlieferte Wahrheiten hinterfragt und allenfalls revidiert. Die Studierenden setzen sich kritisch mit der Geschichte und dem gegenwärtigen Verständnis des christlichen Glaubens auseinander.

Fachgebiet

Evangelisch-reformierte Theologie
Evangelisch-reformierte Theologie

Das Theologiestudium dient der wissenschaftlich differenzierten Darstellung und Reflexion der biblischen und theologischen Grundlagen des Christentums sowie seiner historischen und gegenwärtigen Gestaltungsformen in Kultur, Gesellschaft und Kirche.
Im deutschsprachigen Raum werden hauptsächlich folgende theologischen Disziplinen unterschieden:

Evangelisch-reformierte Theologie

Evangelisch-reformierte Theologie

  • Biblisch-exegetische Fächer
  • Kirchen- und Theologiegeschichte
  • Praktische Theologie
  • Religions-, Ökumene- und Missionswissenschaft
  • Systematische Theologie

Studium

Studieninhalte

Die Biblisch-exegetischen Fächer (Exegese = Auslegung) befassen sich mit Texten des Alten und Neuen Testaments in den jeweiligen Ursprungssprachen.
Die Kirchen- und Theologiegeschichte verfolgt die Auswirkungen der christlichen Verkündigung und die Formen christlichen Lebens durch die Jahrhunderte.
Die Systematische Theologie fragt nach Gestalt und Bedeutung wichtiger christlicher Traditionen und Positionen in Vergangenheit und Gegenwart. Die beiden Hauptdisziplinen sind Dogmatik und Ethik.
Die Praktische Theologie reflektiert religiöse Handlungsfelder in der Gesellschaft und Kirche sowie die Religiosität des Einzelnen.
Die Religions-, Ökumene- und Missionswissenschaft konzentriert sich auf die Begegnung des Christentums mit anderen Kulturen und Religionen.

J.V. studiert ev.-ref. Theologie an der Universität Basel.

«Theologie ist für mich reizvoll, weil sie Geschichte und Aktualität miteinander verbindet und sehr vielfältig ist.»

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Anforderungen

Ein persönliches Bekenntnis ist zwar kein Muss für das Theologiestudium, doch die Bereitschaft, sich mit dem christlichen Glauben in vielfältiger Hinsicht auseinanderzusetzen, ist unerlässlich.
Sprachkenntnisse in den alten Sprachen sind ebenfalls keine Voraussetzung; sie müssen jedoch während des Studiums belegt werden. Überdies stellen Lesen, Diskutieren und der Wille, sich persönlich einzubringen, unverzichtbare Bestandteile des Studiums dar.
In ihrer Arbeit werden Theologinnen und Theologen mit elementaren menschlichen Nöten und Fragen aus allen Lebensbereichen konfrontiert. Daher sind Belastbarkeit, organisatorische und kommunikative Fähigkeiten von grossem Nutzen.

Spezielles: alte Sprachen

Für Theologie im Vollstudium müssen Sprachkenntnisse in Latein, Griechisch und Hebräisch nachgewiesen bzw. während des Studiums erworben werden. An den meisten Universitäten ist der Spracherwerb Bestandteil des Theologiestudiums. Wer die nötigen Sprachkenntnisse bereits im Gymnasium erworben hat, kann sich je nach Universität und Sprache die entsprechenden Kenntnisse anrechnen lassen.

Forschungsschwerpunkte

Forschungsschwerpunkte werden je nach Universität unterschiedlich gesetzt. Forschung wird beispielsweise in folgenden Teilbereichen der Theologie betrieben: Gender-Studies, Jüdische Studien, Ökumene- und Missionswissenschaft, Reformationsgeschichte, Hermeneutik, Religionsphilosophie, Sozialethik usw.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel  STH

Die STH Basel ist eine private theologische Hochschule und bietet ein akademisches Theologiestudium an. Sowohl die beiden Studiengänge wie auch die STH selber sind durch die Schweizerische Universitätskonferenz SUK akkreditiert. Anwärterinnen und Anwärter für das Pfarramt sind jedoch nicht direkt zum einjährigen Lernvikariat zugelassen. Sie müssen zusätzliche Studienleistungen an den Universitäten Basel oder Zürich erbringen, um ins Lernvikariat aufgenommen zu werden. Anwärterinnen und Anwärter für das Pfarramt sind jedoch nicht direkt zum einjährigen Lernvikariat zugelassen. Sie müssen zusätzliche Studienleistungen an den Universitäten Basel oder Zürich erbringen, um ins Lernvikariat aufgenommen zu werden.

Interdisziplinäre Studiengänge

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Häufig wird das Theologie-Studium mit einer Ausbildung zur Pfarrerin oder zum Pfarrer gleichgesetzt. Heute wählen noch ca. die Hälfte der Theologinnen und Theologen nach dem Studium eine Tätigkeit innerhalb der Kirche. Ein Theologiestudium fördert wie ein geisteswissenschaftliches Studium auch Fähigkeiten, Arbeitsweisen und Methoden, wie z.B. analytisches, logisches und kritisches Denken, sprachlicher Ausdruck etc. Diese eröffnen Theologinnen und Theologen auch den Einstieg in Berufsfelder, wie z.B.:

  • Informationsmanagement
  • Internationale Organisationen
  • Lehre und Forschung
  • Medien- und Verlagswesen
  • Sozialwesen
  • Unterricht

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Die wohl am häufigsten gewählte Weiterbildung ist jene zum Pfarramt. Der Pfarrberuf verlangt einen Masterabschluss in Theologie und ein anschliessendes einjähriges Lernvikariat. Dieses wird mit einer praktischen Prüfung abgeschlossen und bereitet auf die Ordination (Aufnahme in den Pfarrerstand) vor. Die Ausbildung ist kantonsübergreifend geregelt und kann in den drei folgenden Gebieten absolviert werden: die Kantone des Konkordats (Vertrag zwischen den evangelisch-reformierten Landeskirchen der Deutschschweiz ohne Bern/Jura/Solothurn), die Kantone Bern/Jura/Solothurn und die Romandie.

Die Notwendigkeit und die Möglichkeiten von Weiterbildungen hängen sehr stark vom gewählten Berufszweig ab. Neben den kirchlichen Berufen und dem Unterricht an einem Gymnasium bieten sich den Absolventinnen und Absolventen je nach Fächerkombination und Praxiserfahrung auch andere Nachdiplomstudien ausserhalb der Kirche an. Solche sind u.a. in folgenden Bereichen möglich: im Medien- und Verlagswesen, in internationalen Organisationen, im Sozialwesen, im Informationswesen usw.
Mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise: