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Studienrichtung Religionswissenschaft

Sie befasst sich mit Religionen und religiösen Traditionen der Vergangenheit und der Gegenwart, untersucht diese mit wissenschaftlicher Distanz und beschreibt und vergleicht ihre kulturellen und gesellschaftlichen Aspekte.

Fachgebiet

Religionswissenschaft,
Religionswissenschaft, © Can Stock Photo Inc.

Im Gegensatz zur Theologie, die "von innen her" eine bestimmte Religion untersucht, befasst sich die Religionswissenschaft mit verschiedenen Religionen, ihren Vorstellungen und Gemeinschaften. Gegenstand der Religionswissenschaft sind alle Formen religiöser Erfahrung und religiösen Handelns. Das Fach umfasst ein riesiges Gebiet. Die Themen reichen von afrikanischen indigenen Religionen über den pakistanischen Islam und den japanischen Buddhismus bis zum Polytheismus im antiken Ägypten, zur europäischen Religionsgeschichte oder zu neuen religiösen Bewegungen in der Schweiz. Es geht immer darum, die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung von Religion zu beleuchten. Je nach Ausrichtung benützt die Religionswissenschaft für ihre Fragestellungen dieselben Vorgehensweisen wie ihre Nachbardisziplinen Geschichte, Soziologie, Kulturwissenschaften, Theologie oder Psychologie.

Religionswissenschaft,

Religionswissenschaft, © Can Stock Photo Inc.

Studium

Studieninhalte

In der interdisziplinären Religionswissenschaft erschliessen die Studierenden Quellen z.B. mit archäologischen, philologischen, historischen, psychologischen, soziographischen oder statistischen Methoden. Sie untersuchen und vergleichen alle Formen religiösen Handelns und religiöser Erfahrung. Je nach Hochschule sind die Schwerpunkte unterschiedlich. Religionswissenschaft kann in der Schweiz an sieben Universitäten studiert werden.
Lateinkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Für das Studium der sprachlichen Quellen benötigen Religionswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler aber gute Grundkenntnisse in einer oder mehreren Quellensprachen. An den meisten Universitäten ist daher das Erlernen von mindestens einer Quellensprache vorgeschrieben.

M.P. studiert im 12. Semester Religionswissenschaft an der Universität Zürich.

«Es war Liebe auf den ersten Blick!»

Mehr dazu

Anforderungen

Um schriftliche Quellen nicht nur oberflächlich zu verstehen, werden Texte nach Möglichkeit in ihrer Originalsprache gelesen. So gehört es an den meisten Universitäten zum Studium Religionswissenschaft, mindestens eine Quellensprache zu erlernen.

Forschungsschwerpunkte

Die Hochschulen setzen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte. Im Zentrum der Forschung stehen die Untersuchung und der Vergleich von Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam. Hinzu kommen religiöse Bewegungen. Es ist die Aufgabe der Religionswissenschaft, die wechselseitigen Beziehungen von Gesellschaft, Kultur und Religion vergleichend, analytisch und wertneutral zu erforschen. Die Forschung fokussiert auf Religionsgeschichte, systematische Religionswissenschaft, Religionsphänomenologie, vergleichende Religionswissenschaft, Religionssoziologie, Religionsethnologie, Religionspsychologie und Religionsphilosophie.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Interdisziplinäre Studiengänge

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Das Studium der Religionswissenschaft führt nicht in einen bestimmten Beruf. Wichtig sind Weiterbildungen und Spezialisierungen. Religionswissenschaftler/innen arbeiten zum Beispiel bei Beratungsstellen, in Hilfswerken, in humanitären Organisationen, bei den Medien, im Bildungswesen, in der Sozialarbeit oder in der Forschung.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Bislang galt die Dissertation als naheliegendste Weiterbildung für Religionswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Wer eine Doktorarbeit schreibt, ist in der Regel während mehrerer Jahre an einem universitären Institut angestellt und verfasst diese Forschungsarbeit. Daneben hält er/sie Lehrveranstaltungen und ist für die Betreuung von Studierenden zuständig.
Doch durch die wachsenden Studierendenzahlen gelangen heute mehr Religionswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler auf den Arbeitsmarkt als früher. Das Berufsfeld wandelt sich und damit auch die Wahl der Weiterbildungen.
Alternative Weiterbildungen zum Doktorat sind z.B.:

Religionswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler stehen nach Weiterbildungen die gleichen Berufsfelder offen wie anderen Geisteswissenschaftlern.
Die Weiterbildungen finden an Fachhochschulen, universitären Hochschulen und an anderen Weiterbildungsinstitutionen statt. Oftmals besuchen die Studierenden die Ausbildungen berufsbegleitend.