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Studienrichtung Politikwissenschaft

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die Politik? Wieso befinden sich nationalistische Bewegungen im Aufwind? Warum ziehen sich Menschen aus der Politik zurück? Auf solche Fragen versucht die Politikwissenschaft Antworten zu geben.

Fachgebiet

Politikwissenschaft
Politikwissenschaft

Die Politikwissenschaft (auch Politologie genannt) beschäftigt sich mit Politik und allem Politischen im weitesten Sinne. Sie beschreibt das politische Geschehen auf nationaler und internationaler Ebene, versucht es zu erklären und stellt Prognosen für künftige Entwicklungen auf. Sie analysiert die Funktionsweise politischer Institutionen und erforscht politische Entscheidungsprozesse. So untersucht sie etwa, wie politische Willensbildung stattfindet und wie unterschiedliche Interessensgruppen Einfluss darauf nehmen.
Die Politikwissenschaft befasst sich zudem mit unterschiedlichen Macht- und Herrschaftsstrukturen, Beziehungen zwischen Staaten, mit der Tätigkeit internationaler Organisationen usw.
Wichtige Hilfs- und Nachbarwissenschaften sind u.a. Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Geschichte, Philosophie und Staatsrecht.

Politikwissenschaft

Politikwissenschaft

Studium

Studieninhalte

Zur Grundausstattung einer Politikwissenschaftlerin und eines Politikwissenschaftlers gehört das sozialwissenschaftliche Handwerkszeug, ohne das zum Beispiel keine repräsentativen Meinungsumfragen erstellt werden können. Statistikveranstaltungen sind deshalb ein wichtiger Teil des Lehrplans.
Mit fortschreitendem Studienverlauf und v.a. auch im Masterstudium wachsen dann die Unterschiede zwischen den Hochschulen: So ist die Universität Bern mit ihrer Nähe zu "Bundesbern" und zur französischen Sprache und Kultur speziell interessant für jene, die sich vertieft mit Schweizer Politik befassen möchten. Der Studienort Genf ist geprägt durch seine Nähe zu den internationalen Organisationen. Hier ist denn auch das Graduate Institute mit seinen international ausgerichteten Masterstudiengängen beheimatet. An der Universität Luzern stehen aktuelle Fragen der Globalisierung und der Transformation von Politik im Zentrum. Die Universität Zürich wiederum besticht durch ihr breites Angebot und ihre unzähligen Möglichkeiten Haupt- und Nebenfach zu kombinieren usw.
Spannend und im Trend sind auch interdisziplinäre Masterstudiengänge, die von mehreren Universitäten angeboten werden (Joint Degree) wie z.B. "Public Opinion and Survey Methodology", "Religion - Wirtschaft - Politik" oder "Public Management und Politik".

Spezialfall "Staatswissenschaften"

"Staatswissenschaften (Berufsoffizier)" heisst ein Studiengang an der ETH Zürich, der Teil einer dreijährigen Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Berufsoffizier der Schweizer Armee ist. Er richtet sich ausschliesslich an Berufsoffiziersanwärter, die von der Militärakademie an der ETH (MILAK) der ETH zur Zulassung beantragt werden. Der Studiengang vermittelt sozial- und geisteswissenschaftliche sowie militärwissenschaftliche Fächer. Zur Ausbildung gehören auch sogenannten Praxismodule (militärfachliche Ausbildung).

A. B. studiert in Luzern Politikwissenschaft

«Das Geschehen auf der Welt hat mich schon immer fasziniert.»

Mehr dazu

Anforderungen

Wer Politikwissenschaft studieren will, sollte ein ausgeprägtes Interesse für das aktuelle politische Geschehen, für mediale Debatten sowie für gesellschaftliche Fragen und Themen ganz allgemein mitbringen. Es braucht die Bereitschaft und das Bedürfnis, simple Erklärungen und Vorurteile zu hinterfragen und Ursachen und Wirkungen auf den Grund zu gehen. Aufgrund der sozialwissenschaftlichen Methoden in der empirischen Forschung sollten künftige Studierende vor Zahlen, Statistik und theoretischen Grundlagen nicht zurückschrecken. Die gründliche Auseinandersetzung mit verschiedenen Theorien wiederum bringt intensives Lesen mit sich. Das Interpretieren und Präsentieren der Ergebnisse wie auch das Abfassen schriftlicher Arbeiten braucht ein gutes Sprachgefühl und Freude am Formulieren.

Forschungsschwerpunkte

Die Hochschulen setzen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte. Aktuelle Themen sind z.B.: Wie können internationale Institutionen wie die EU oder die WTO demokratischer werden? Wie verändert sich das Profil der politischen Elite in den Schweizer Städten? Social Media im Wahlkampf. Die Rolle nationaler Parteien für die Politisierung der Europäischen Integration. Wieso sind arme Bürger in Parlamenten untervertreten? Nutzung und Einfluss von Evaluationen in den schweizerischen Parlamenten. Klimapolitische Prozesse an der Schnittstelle von nationaler und internationaler Politik. Neue Konzepte repräsentativer Politik im Zeitalter von politischer Polarisierung und Mediatisierung.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Universitäre Hochschulen

Interdisziplinäre Studiengänge

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Stellen, die sich ausschliesslich an Politikwissenschaftler/innen richten, sind eher selten und vielfach in Lehre und Forschung an den Hochschulen zu finden. Die Erfahrung in selbstständigem Arbeiten und die Kenntnis sozialwissenschaftlicher Methoden eröffnen jedoch ein breites Spektrum von Berufsmöglichkeiten. Am häufigsten sind Politikwissenschaftler/innen im privaten Dienstleisungssektor beschäftigt, beispielsweise bei Banken, Versicherungen oder Unternehmens- und Personalberatungen. Ihr methodisches Wissen können sie in Sozial-, Meinungs- und Marktforschungsinstituten anwenden. Politikwissenschaftler/innen arbeiten auch als Journalistinnen und Journalisten und sind zudem im Bereich der Kommunikation, des Marketing und auch der PR beschäftigt. Nicht zuletzt, wenn auch nicht sehr häufig, finden sie zudem eine Beschäftigung in einer internationalen Organisation, in der Entwicklungszusammenarbeit oder im diplomatischen Dienst.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Das Studium der Politikwissenschaft bereitet nicht auf eine bestimmte berufliche Tätigkeit vor. Absolventinnen und Absolventen können deshalb mit einer zusätzlichen berufsqualifizierenden Weiterbildung ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Besonders sinnvoll ist dies, wenn der Einstieg ins Berufsleben bereits geglückt und die nähere berufliche Zukunft absehbar ist.