Generalistin im HR-Kompetenzen
T. R. studiert Betriebsökonomie im sechsten Semester Bachelor an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).
Organisation ist alles
Der Alltag als Vollzeitstudentin ist anspruchsvoll: Sechs Module à vier Stunden inklusiv Nachbearbeitung, Gruppenarbeiten und Projekte erfordern Organisationstalent und Durchhaltevermögen. Vernetztes Denken und Interesse an wirtschaftlichen Themen wie beispielsweise der Einfluss der Digitalisierung auf Unternehmungen und innovative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft sind ebenso relevant.
Ich lernte Prioritäten zu setzen. Besonders wichtig war mir, trotz Vollzeitstudium Praxiserfahrungen zu sammeln. Durch meine Nebentätigkeit in der Unternehmenskommunikation konnte ich das theoretische Wissen direkt anzuwenden.
Dozierende aus der Praxis
Dazu zählen sowohl der Austausch mit den Dozierenden, die Firmenbesichtigungen oder die Realisierung von Projektarbeiten mit Auftraggebern aus der Praxis. Besonders in Erinnerung blieben mir diejenigen Module, bei welchen die Leidenschaft der Dozierenden für ihr Modul spürbar war und die Theorie mit ihrer Praxiserfahrung ergänzt wurde.
Ein besonderer Höhepunkt für mich war jedoch der Moment, als ich die fertige Bachelorarbeit in den Händen hielt. Ziel war es, Handlungsmassnahmen gegen Lehrvertragsauflösungen einer grossen Schweizer Detailhandelskette zu erarbeiten, um die Auflösungsquote zu senken.
Schwerpunkt HR
Ich wählte im letzten Studienjahr die Vertiefungsrichtung HRM & Change. Ohne Berufserfahrung ins HR einzusteigen ist nicht ganz einfach. Dank dem FH-Abschluss kann ich jedoch nach dem Bachelorabschluss ein Trainee-Programm bei einer Kantonalbank absolvieren. Diese Möglichkeit wird hauptsächlich von grösseren Firmen angeboten, richtet sich explizit an Hochschulabsolvierende und die Plätze sind sehr begehrt. Für mich stellt das Trainee-Programm einen idealen Einstieg dar, da ich in diversen Unternehmensbereichen, wie zum Beispiel im HR-Bereich, Erfahrungen sammeln kann.
Wissen über Kapitalmärkte und Finanzinstitutionen
R. G. studiert Banking & Finance im vierten Semester Master an der Universität Zürich (UZH).
Was schätzen Sie besonders am Studium?
Ich habe die Flexibilität und die neue Unabhängigkeit sehr genossen. Es ist aufregend und gleichzeitig auch herausfordernd, mit diesen Freiheiten im Universitätsstudium umzugehen. Während im Assessmentjahr noch alle Kurse vorgeschrieben sind, besteht danach bis ins Masterstudium eine grosse Wahlfreiheit. Im Bachelor kann man - neben etwa einem Drittel Pflichtfächer wie beispielsweise Mikro- und Makroökonomie, Asset Pricing oder Corporate Finance - aus einer riesigen Auswahl an Modulen sein eigenes Curriculum zusammenstellen.
Warum haben Sie sich für den Master in Banking and Finance (B&F) entschieden?
Bereits im Bachelorstudium wählte ich diesen Schwerpunkt. Neben den vielen Management-Theorien, die man im BWL-Studium lernt, wollte ich auch gewisse Hardskills wie z.B. das Berechnen von Asset Preisen lernen, um mich von den vielen BWL-Absolventinnen und -Absolventen etwas abzuheben. B&F ist etwas mathematischer als BWL, was mir liegt und Finanzthemen haben mich mit der Zeit immer stärker interessiert.
Womit beschäftigen Sie sich im Schwerpunkt B&F?
Wir setzten uns intensiv mit den Kernthemen des Finanzwesens, der Kapitalmärkte und der Finanzinstitutionen auseinander. Dazu zählen das Verständnis der Funktion von Banken, das Management von Risiken sowie Strategien für Kapitalanlagen und Investitionen. Diese Themen sind eng verknüpft mit übergeordneten Gebieten wie der Makroökonomie. So sieht man beispielsweise, wie sich die Profitabilität von Banken verändert, wenn wir Leitzins-Veränderungen beobachten.
Womit beschäftigen Sie sich aktuell?
Wir setzten uns intensiv mit den Kernthemen des Finanzwesens, der Kapitalmärkte und der Finanzinstitutionen auseinander. Dazu zählen das Verständnis der Funktion von Banken, das Management von Risiken sowie Strategien für Kapitalanlagen und Investitionen. Diese Themen sind eng verknüpft mit übergeordneten Gebieten wie der Makroökonomie. So sieht man beispielsweise, wie sich die Profitabilität von Banken verändert, wenn wir Leitzins-Veränderungen beobachten.
Hatten Sie neben dem Studium noch Zeit für einen Nebenjob?
Im Assessmentjahr bleibt während des Semesters wenig Zeit, hingegen kann man in der vorlesungsfreien Zeit zwischen den Semestern durchaus arbeiten. Ich hatte ab dem 3. Semester einen Nebenjob in einer Immobilienverwaltung. Danach wollte ich wieder etwas Langfristigeres und habe zu einer der grossen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften gewechselt. Während meines ganzen Masterstudiums arbeitete ich im Schnitt 40%. Praktische Erfahrung auf dem Gebiet des Studiums wird bei Bewerbungen hoch gewertet. Des Weiteren bietet die Arbeit eine gute, praktische Abwechslung zum theoretischen Uni-Alltag.